Autogenes Training AT in Stuttgart

Was ist eigentlich AT?

Heike Pröger psychologische Beratung Stuttgart

Autogenes Training ist eine Methode sich selbst zu entspannen, sich ruhig zu stellen und sich zu erholen. Es greift positiv in das vegetative Nervensystem ein und somit in die Funktion der Organe.

Es ist ein Verfahren, das Erwachsene unabhängig vom Alter, Bildungsgrad und sozialem Herkommen durch fleißiges Üben sehr schnell lernen können und mit der Zeit auch selbst anwenden können. Hilfe zur Selbsthilfe ist ein Gebot unserer Zeit.

Die Impulse des autogenen Trainings, wie die Schwere-, Wärme-, Ruhe- und Atemübungen, wirken auch bereits zu Beginn ohne besondere Vorkenntnisse.

Der Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz, hat das autogene Training aus der Hypnose entwickelt und am 30. April 1927 erstmals vorgestellt. Seither hat es sich deutlich weiter entwickelt, wobei die wesentlichen Grundkonstanten weiterhin ihre Gültigkeit haben und das Grundwesen der gesamtorganismischen Umschaltung im psychovegetativen Bereich im Mittelpunkt steht. 

Unser Zeitalter ist leider geprägt von immer deutlich werdender Beschleunigung in den Abläufen des Alltags. Gerade diese bewährte Vorgehensweise der - Entschleunigung - durch das autogene Training ist sinnvoll und mehr denn je gewünscht.

Das autogene Training ist ein anerkanntes Verfahren, das sowohl in der Prophylaxe - also in der Vorbeugung -  in der Psychohygiene - Seelengesundheitspflege - sowie auch in der psychologischen Beratung von mir angewand wird.

Im Bereich der Prophylaxe ist AT sehr wirkungsvoll, da es durch regelmäßiges Üben und Anwenden, durch Integration ins tägliche Leben, Stresserkrankungen und psychosomatische Krankheiten weitgehend vorbeugen kann.

Ursprünglich sollte es „Autogenes Training zur Selbsthypnose“ heißen, der Name wurde aber aus Vereinfachungsgründen verkürzt, was seither für viel Verwirrung gesorgt hat, da die meisten Menschen nicht wissen, dass das autogene Training im Grunde nichts anderes als ein programmiertes Selbsthypnosekonzept ist.

Der Begriff -autogen- lässt sich aus den griechischen Worten -autos- für selbst und- genos- für erzeugen, ableiten.

Wie wirkt Autogenes Training?

Haben Sie ein konkretes Problem das Sie innerlich beschäftigt? Schlaflosigkeit, Prüfungsangst, Stress, Sorgen?

Ein weiteres erfolgreiches Einsatzgebiet ist die Prävention. Ist dieses Verfahren automatisiert, kann es hervorragend eingesetzt werden, um bevorstehende schwierige Situationen erfolgreich zu bewältigen oder um Stress abzubauen.

Unser emotionales Erleben kann durch das autogene Training in Balance kommen. Es hilft dabei, begrenzte Denk- und Verhaltensmuster zu verändern, fördert die Souveränität bei Belastungen des Alltags und stabilisiert die Persönlichkeit.

Die Selbstheilungskräfte des Menschen können mit AT wieder aktiviert und verstärkt werden. In kurzer Zeit können Sie sich entspannt, erholt, fit, ruhig und gelassen fühlen.

Ausgeglichenheit, Kraft und Konzentration werden dadurch gefördert, Stress und Spannungen abgebaut. Es bewirkt eine Umschaltung vom nervös-hektischen Alltag auf Ruhe, und es findet eine Harmonisierung des vegetativen Gleichgewichts statt. Ihr Kräftepotential kann sich somit bedeutend vergrößern. Sie können dadurch alltägliche Konflikte und Ängste, zum Beispiel innere Unruhe, Arbeits- oder Termindruck, Angst vor mehreren Menschen frei zu sprechen oder Unsicherheiten besser bewältigt.

Im Bereich der Prophylaxe (Vorbeugung) und Psychohygiene (Seelengesundheitspflege) wende ich das autogene Training in meiner Praxisarbeit sehr häufig an.

 

Indikationen sind:

- Stressbedingte Anspannungssymptome,

- Harmonisierung des Kreislauf,

- Emotionale Störungen,

- Prüfungsangst

- Unruhe,

-Konzentrationsstörungen,

- Sport, Training der Motivation,

- Schlafstörungen,

- Raucherentwöhnung und vieles mehr.

Bei diagnostizierten Psychosen, schweren Depressionen, schweren Zwangsstörungen und bei Wahnvorstellungen sollten Sie jedoch vorher mit Ihrem Arzt absprechen, ob eventuell medizinische Einwände bestehen.

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